Donnerstag, 9. Februar 2006

Beitrag 07.02.06

In der letzten Veranstaltung in diesem Semester haben wir wieder festgehalten, dass Informationen von links nach rechts vermittelt werden. Das Wahrnehmungsfeld erweitert sich im Laufe der Veranstaltungen, doch bei Desinteresse des Lehrenden schränkt es sich bei dem Zuhörer wieder ein. Das Gedächtnis ist in drei Teile unterteilt:

Respektives Gedächtnis – Ordnung  Intelligenz
(Rückgriff auf Erfahrung)

Prospektives Gedächtnis – Spiel  Begabung
(Voraussehen und planen)

Aspektives Gedächtnis – Ansehen und Betrachten des Ganzen

Dazu sollten wir ein Schema erstellen, wie wir uns die Verbindungen der einzelnen Teile vorstellen:

leider konnte ich die von mir angefertigte Grafik nicht hierher kopieren:-(

Hier ein paar Fakten zum Gedächtnis
www.wikipedia.org--> gedächtnis mit dem Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ged%C3%A4chtnis

Modell-des-Gehirns

Unter Gedächtnis oder Mnese versteht man die Fähigkeit des Gehirns, Informationen aufzunehmen, zu behalten, zu ordnen und wieder abzurufen. Die heutige Forschung unterscheidet dabei vor allem zwischen dem Arbeitsgedächtnis, das früher Kurzzeitgedächtnis genannt wurde, und dem Langzeitgedächtnis. Es gibt jedoch auch Gedächtnisinhalte (mnestische Inhalte) - z.B. für häufige Bewegungsmuster wie das Gehen - die im Rückgrat und andernorts verspeichert werden.
Gedächtnisprozesse

Modell des menschlichen GedächtnissesFolgende vier Gedächtnisprozesse werden unterschieden:

Lernen/Enkodierung = Neues Einspeichern von Informationen in das Langzeitgedächtnis
Behalten = Bewahren von wichtigen Informationen durch regelmäßigen Abruf
Erinnern/Abruf = Reproduktion oder Rekonstruktion von Gedächtnisinhalten
Vergessen = Zerfall von Gedächtnisspuren oder Abruf-Interferenzen durch konkurrierende Informationen

Gedächtnisrelevante (neuro-)anatomische Strukturen
Im Gegensatz beispielsweise zur Sprache gibt es kein umschriebenes Gedächtniszentrum im Gehirn. Trotzdem kann man verschiedene anatomische Strukturen unterscheiden, die speziell dem Erinnerungsvermögen zuzuordnen sind.

Sinnesorgane
limbisches System
Hippocampus
Amygdala
Präfrontaler Cortex
Thalamuskerne
Kleinhirn

Abgrenzbare Einzelbereiche des Langzeitgedächtnisses
Priming
Unbewusst wahrgenommene Zusammenhänge
zum Beispiel Blatt - Baum
verschaltet vor allem im Scheitellappen (Parietallappen).
Emotionale Bewertung und Zugang zum Gedächtnis
verschaltet im Limbischen System
Hippocampus und Amygdala
vielfach mit Gerüchen assoziiert.
Prozedurales Gedächtnis
Bewegungsabläufe, die man erlernt und die man dann weitgehend unbewusst abrufen kann.
beispielsweise Gehen, Radfahren, Tanzen, Autofahren
wird in den Basalganglien und im Kleinhirn verschaltet
und ist eng mit Muskel- und Gleichgewichtssinn verknüpft.
Episodisches Gedächtnis
Speicherung von persönlichen Erlebnissen. Die eigene Geschichte
zum Beispiel die erste Begegnung mit der Freundin
beispielsweise der Hundebiss
verschaltet im Schläfenlappen (Temporallappen) und Scheitellappen (Parietallappen).
Semantisches Gedächtnis
Daten und Fakten, die man bewusst erlernt hat
zum Beispiel:"Wie heißt die Hauptstadt von Russland ?"
verschaltet im Schläfenlappen.

Krankheiten
Amnesie
retrograde Amnesie
anterograde Amnesie
globale Amnesie
Alzheimersche Krankheit
Amnestischer Block
Demenz

Das Arbeitsgedächtnis (eng."working memory")
Das Modell des Kurzzeitgedächtnisses wurde in den letzten 25 Jahren durch das Modell "Arbeitsgedächtnis" abgelöst, das folgende drei Systeme beinhaltet: Der räumlich-visuelle Notizblock zur kurzfristigen Speicherung von visuellen Eindrücken. Die artikulatorische Schleife dient zur Speicherung von verbalen Informationen, welche durch ein inneres Wiederholen relativ lange verfügbar bleiben können. Die Zentrale Exekutive verwaltet beide Systeme und verknüpft Informationen aus diesen Systemen mit dem Langzeitgedächtnis.


Langzeitgedächtnis
Das Gedächtnis ist nicht nur thematisch, sondern auch zeitlich organisiert. Eine neue Erfahrung, ein neu trainiertes Bewegungsmuster kommt zuerst in den Arbeitsspeicher des "Kurzzeitregisters", auf das wir die schnellste Zugriffszeit haben und dessen Leistungsfähigkeit durch die Kurzspeicherkapazität begrenzt ist. Es muss aber aus Gründen der Ökonomie öfter von Ballast befreit werden. Als wichtig erkannte oder stark durch Assoziationen verknüpfte Inhalte werden ins Mittel- oder ins Langzeit-Register verschoben; unwichtigeres wird großteils gelöscht.

Je häufiger ein Inhalt aufgerufen, eine Bewegung ausgeführt wird, desto feiner wird das Feedback - und damit die Beurteilung und Optimierung. Letztere bedeutet auch, unnötige Parameter nicht mehr zu speichern und wichtige andernorts zu verknüpfen. Die Verankerung im Gedächtnis nimmt einerseits mit der Relevanz und der Anzahl der Assoziationen zu, andererseits auch mit der emotionalen Bedeutung.


Berühmte Gedächtnismenschen
der Amnesiepatient H.M. (siehe Brenda Milner)
Der Neurologe (Gehirnforscher) Alois (Aloys) Alzheimer
der englische Soldat Adrian Mills, der nach einem Sturz einen Teil seines Gedächtnis verloren hat.(Der Spiegel. Hamburg 2002, 42)
Tony Buzan der Mnemotechniken zum Gedächtnistraining entwickelt hat
Clemens Mayer der aktuelle Gedächtnissport-Weltmeister
Kim Peek, Inselbegabter, berühmt durch den Filmhit Rain Man.

Dienstag, 31. Januar 2006

Beitrag zu Begabung

Hier nochmal ein paar Infos über das zweite Thema unserer Vorlesung "Begabung". Was ist das überhaupt, was für Formen gibt es, usw...Der folgende Text ist von Wikipedia.org mit dem Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Begabung

Weitere Links zum Thema Begabung :
http://grundschule.bildung.hessen.de/Paedagogik/Begabung/ ->Information über Begabung und Hochbegabung bei Kindern
http://medienkiosk.de/begabung/
-> Hochbegabungsportal


Von Begabung oder Talent wird gesprochen, wenn eine Person über eine besondere Leistungsvoraussetzung verfügt. Meist ist das eine oder mehrere überdurchschnittliche Fähigkeit/en. Wenn man auch davon ausgehen kann, dass fast alle Menschen mehr oder minder begabt sind, so ist die Verwendung des Begriffs Begabung doch meist auf überdurchschnittliche Leistungsvoraussetzungen bezogen. Nicht selten spricht man auch von Hochbegabung oder Spitzentalent, um das Außerordentliche noch zu betonen.

Eine Begabung ist nicht angeboren. Um auf einem Gebiet herausragende Leistungen zu erzielen, sind besonders Lernen und Training unumgänglich, ehe eine Begabung in entsprechende Fertigkeiten umgesetzt werden kann.

Es gibt Begabungen in den verschiedensten Wissens- und Könnensbereichen, die sich aber im allgemeinen der intellektuellen, künstlerischen oder sportlichen Sphäre zuordnen lassen.

Intelligenz: Hochbegabung
Gedächtnis: Photographisches Gedächtnis
Mathematik: Verständnis logischer Zusammenhänge, Berechnung sehr großer Zahlen im Kopf; siehe auch logisches Denken, Logik, Mathematisches Verständnis
Sprachgefühl
Organisation: militärische Führung, Unternehmensleitung, Politik
Sport
Reaktionsvermögen
Kunst, musische Begabung
Handwerk

Begabungen setzen keineswegs eine günstige Kombination der Erbanlagen (siehe auch Genetik) voraus. Vielmehr sind spezifische leistungsfördernde Persönlichkeitsfaktoren, familiäre, schulische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen von Bedeutung. Daher zählen Elternhaus, Schule und alle anderen Faktoren der Ausbildung und Umwelt, ohne die keine Hochleistung denkbar ist. Studien zeigen, dass bei begabten Menschen eine erhöhte Hirnaktivität im entsprechenden Bereich festzustellen ist. Außerdem sind gewisse Hirnregionen (geringfügig) stärker ausgeprägt als beim Durchschnitt. Diese Ausprägung entwickelt sich vor allem durch frühe Förderung bzw. Stimulation gewisser Fähigkeiten und somit der entsprechenden Hirnregionen.

Ausnahmen bilden hier natürlich Begabungen, die auf besondere Körperliche Eigenschaften zurückzuführen sind. So hängt die Begabung eines Sängers in erster Linie mit seiner Stimme d.h. mit der Anatomie seines Stimmorgans zusammen.

Begabung äußert sich durch eine relativ frühe spezifische Ansprechbarkeit, für ein bestimmtes Material, eine bestimmte Aufgabe, für eine bestimmte Sache. Der Begabte verspürt zudem eine Neigung, für dieses Material usw. interessiert zu werden. Im Falle einer Begabung zeigt sich auch eine lustbetonte Leichtigkeit im Umgang mit der Bemeisterung dieses Materials etc. Ein Begabter kann sich durchaus für seinen Stoff aufopfern, da dieser ein gesteigertes Bedürfnis hat, auf seinem Gebiet mehr zu erleben. Außerdem ist die begabte Person ständig unzufrieden mit den bereits erlangten Leistungsstufen, was die Anstrengungsbereitschaft in diesem Bereich erhöht. Wissenschaftler bezeichnen es als ,, produktive Unzufriedenheit". Wachsendes Selbstvertrauen ist ein weiterer Indikator einer Begabung, da ein Talentierter (= Begabter) weiß, wie sehr er seine Materie, Aufgabe, Sache... beherrscht. Schließlich führt dies dazu, dass ein Begabter auf seine überdurchschnittlichen Fähigkeiten vertraut. Ein begnadeter Sänger z. B. würde sich eher wagen, vor einem Publikum aufzutreten als eine Person, deren Begabung nicht das Singen ist. Der letzte und vollkommenste Schritt dieser Entwicklung, eine Begabung umzusetzen, ist die schöpferische Produktivität. Der Begabte wird hier selbstständig und schöpferisch tätig. Er kreiert Neues wie man es bei einem Genie vorfinden kann.

Beitrag zu Intelligenz

Da das Thema unsere Veranstaltung ja Intelligenz und Begabung ist, dachte ich mir da im Rahmen des FSP die Veranstaltungen ausfallen erkundige ich mich mal zu beiden Themen und bin bei Wikipedia fündig geworden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenz
(weitere Links am Ende des Beitrags)

Intelligenz (lat.: intelligentia „Einsicht, Erkenntnisvermögen“, intellegere „verstehen“) bezeichnet im weitesten Sinne die Fähigkeit zum Erkennen von Zusammenhängen und zum Finden von optimalen Problemlösungen.

Hinsichtlich der unterschiedlichen Bereiche der Problemstellungen werden auch unterschiedliche Arten von Intelligenz unterschieden.

In der Psychologie ist Intelligenz ein Sammelbegriff für die kognitiven Fähigkeiten des Menschen, also die Fähigkeit, zu verstehen, zu abstrahieren und Probleme zu lösen, Wissen anzuwenden und Sprache zu verwenden.

Mit Intelligenz befassen sich die Allgemeine, die Differentielle und die Neuropsychologie.


Allgemeine Psychologie
Im alltäglichen Sprachgebrauch werden häufig Begriffe wie Denkvermögen, Auffassungsgabe, Rationalität, Logik, Urteilsvermögen und Kreativität verwendet, um die geistigen Fähigkeiten des Menschen zu kennzeichnen. Diese bleiben als Konstrukt jedoch so lange inhaltsleer, wie sie nicht messbar gemacht und von anderen abgegrenzt werden (vgl. diskriminante Validität, Testgütekriterien).

Die für den Begriff Intelligenz relevante Forschung auf dem Gebiet der Allgemeinen Psychologie bezeichnet man heute oft als Kognitive Psychologie. Diese wiederum greift auf Methoden und Erkenntnisse der Hirnforschung bzw. Gehirnforschung, der Entwicklungspsychologie und zunehmend auch der künstlichen Intelligenz zurück. Ein zentraler Strang der kognitiven Psychologie ist die Arbeitsgedächtnis-Forschung. Sie geht zurück auf Modelle wie das working-memory model von Baddeley. Hierzu existieren bereits brauchbare Testbatterien, die sogenannte elementary cognitive tasks beinhalten.


Differentielle Psychologie
Bei der Diagnose von Intelligenz im Rahmen der Persönlichkeits- und Differentiellen Psychologie bemüht man sich darum, quantitative Unterschiede der Intelligenz zwischen Menschen festzustellen. Intelligenz wird in diesem Zusammenhang als Teilbereich der Persönlichkeit i.w.S. gesehen.

Als Fachbegriff der Psychometrie wurde "intelligence - Intelligenz" in der Zeit um 1900 geprägt, wobei der inhaltliche Impuls aus dem englischen Sprachraum kam (Louis Leon Thurstone, Charles Spearman).


Der Intelligenzquotient (IQ)
Für die Messung der psychometrischen Intelligenz (IQ) war die Forschung des Franzosen Alfred Binet von bahnbrechender Bedeutung, der zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts gemeinsam mit Theodore Simon im Auftrag der französischen Regierung ein Testverfahren zur Einstufung und Auswahl von behinderten Vorschulkindern entwickelte. Schon in diesem ersten Intelligenztest werden viele kleine Aufgaben gestellt. Da Binet feststellte, dass ältere Kinder anspruchsvollere Aufgaben lösten als jüngere Kinder und auch schneller waren und damit eine höhere Punktzahl erreichten, wurde daraus in den folgenden Jahren der Intelligenzquotient, abgekürzt IQ, als ein auf das Lebensalter bezogenes Maß der Intelligenz.

Binet selbst sah seine Arbeiten kritisch und in seinem Punktesystem primär eine Hilfestellung bei einer Einstufung von Schülern. Er hat jedoch die Grundlage geschaffen auf der Charles Spearman und andere aufbauen konnten. Diese entwickelten dann die Theorie eines Allgemeinen Faktors der Intelligenz sowie eines Intelligenzstrukturmodells.

Die Anzahl der richtigen Aufgaben sowie die Bearbeitungsgeschwindigkeit und der Vergleich mit Gleichaltrigen wurde somit zur empirischen Grundlage des frühen Intelligenzbegriffes, welcher „Intelligenz“ am IQ festmacht und nach wie vor bei wissenschaftlich validierten Intelligenztests (z. B. dem CFT3-Grundintelligenztest von Cattell/Weiss) bei erwachsenen Probanden und Kindern Anwendung findet. Eine Weiterentwicklung brachte die Informationspsychologie, die den IQ durch das Konzept des Arbeitsspeichers ersetzt, der ein physikalisches Maß der Intelligenz bzw. der Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit darstellt, nämlich die verarbeiteten Bit pro Zeiteinheit.

Da Binets Konzept (IQ=Intelligenzalter/Lebensalter) sich als problematisch erwiesen hat, wurde später von anderen Forschern (David Wechsler) ein neues Intelligenzkonzept eingeführt, bezogen auf den Mittelwert der Gesamtbevölkerung. Der mittlere IQ liegt nach dieser Definition bei 100. 68 % der Bevölkerung haben einen IQ zwischen 85 und 115 (bei in Deutschland üblichen Intelligenztests mit einer Standardabweichung von 15). Nur ca. 2,2 % der Bevölkerung haben einen IQ über 130 (oft benutzt als Grenzwert für Hochbegabung) oder unter 70, was als Grenze zum Schwachsinn betrachtet wird. Da die Zuverlässigkeit der Testergebnisse mit zunehmender Abweichung vom statistischen Mittel sinkt, hat der IQ außerhalb der Grenzen zwischen 55 und 145 praktisch keine Bedeutung mehr. Es wäre zwar theoretisch denkbar, entsprechende Tests zu konstruieren, allerdings praktisch nicht durchführbar. Denn in diesem Bereich befinden sich nur 0,26 % der Bevölkerung.

Die Höhe der Intelligenz und Intelligenzstruktur ändern sich mit zunehmenden Lebensalter s.a.Altersintelligenz

Die bis hierher geschilderten Sachverhalte entsprechen weitgehend dem etablierten Konsens im Rahmen der Differentiellen Psychologie. Sie sind jedoch nicht unwidersprochen geblieben.

Die Wissenschaft streitet noch darüber, in welchem Maße Intelligenz vererbt wird bzw. durch soziale Einflüsse, z. B. die Erziehung, beeinflusst ist. Entsprechende Studien widersprechen sich z. T. Einigkeit unter seriösen Forschern besteht weitgehend nur darüber, dass beides eine Rolle spielt. Die wertvollsten Untersuchungen ziehen hierfür zeitnah nach der Geburt getrennte eineiige Zwillinge heran, sogenannte Zwillingsstudien.

Wissenschaftliche Studien legen einen Zusammenhang zwischen der Größe des Gehirns und dem Intelligenzquotienten nahe. Mit Hilfe von Magnetresonanztomografen wurde gezeigt, dass Menschen mit hohem IQ tendenziell über ein überdurchschnittlich schweres Gehirn verfügen.

Weitere Links zum Thema Intelligenz:

http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCnstliche_Intelligenz
->Künstliche Intelligenz
http://focus.msn.de/D/DB/DBV/DBV24_neu/DBV24C/dbv24c.htm
->Intelligenztest

Sitzung vom 10.01.2006

Happy New Year Everybody!
Heute haben wir gelernt, dass: je höher die Intelligenz, desto stärker die Musik!
Bei Musik handelt es sich hierbei um Rock oder Klassik.

Ich habe mich nach der Geschichte der Rock Musik erkundigt und einen sehr interessanten Text gefunden!(www.wikipedia.org->rockmusik):
http://de.wikipedia.org/wiki/Rockmusik
Weitere Links am Ende des Beitrags!!!

Als erster Rock-'n'-Roll-Song gilt Bill Haleys Stück Rock around the clock aus dem Jahr 1954. Wie die Zeitschrift Rolling Stone bezeichnen den Titel (I can get no) Satisfaction der Rolling Stones als die Geburtsstunde des Rock. Das Lied Rock around the clock und viele andere Rock-’n’-Roll-Lieder der 50er-Jahre entwickelten sich als „weiße“ Kopie des afroamerikanischen Rhythm & Blues. Die Rockmusik jedoch als eine, ab den Ende 50ern neue und „eigenständige, sich vom Rock'n'Roll unterscheidende Musikform“ besitzt das wesentliche Unterscheidungsmerkmal, dass die Achtel „im Rock'n'Roll punktiert, dagegen in der Rockmusik mit lateinamerikanischer Gleichmäßigkeit gespielt“ werden (2).


Bekanntester Vertreter der 50er-Jahre war Elvis Presley, der wohl den Anfang einleitete dessen, Zielgruppe die Jugend war.

Zwei der wichtigsten Wegbereiter des Rock in den 60er-Jahren sind The Rolling Stones und The Beatles. Hier ist auch schon die erste Genre-Aufsplitterung zu beobachten, die später charakteristisch für die Rock-Szene werden sollte: Auf der einen Seite standen die britischen Beatles, "brave" Jungs, die in Anzügen mit Krawatte auftraten und eher zu melodischen, harmoniegeprägten Songs neigten und auf der anderen Seite die Stones, wilde Rocker, die durch Drogenexzesse und eher rauhen Sound auffielen. In der Tradition der Beatles sind dann auch jene Bands zu sehen, die später eher in die Kategorie Pop einzuordnen sind und in der Tradition der Stones jene, die die rauhere Gangart des Hard Rock, Punk und Heavy Metal entwickelten. Gesellschaftlich war die Rockmusik in jener Zeit mehr als umstritten. Das Auftreten der Protagonisten mit langen Haaren und obszöner, lauter Musik galt als skandalös. Vertreter des Establishments versuchten, die Szene in eine satanistische Ecke zu drängen. Doch gerade diese Ablehnung trug wahrscheinlich wesentlich dazu bei, der Rockszene den Status des rebellischen und revolutionären zu geben, den sie bis in die 1970er behalten sollte und der seinen Höhepunkt in der Friedensbewegung gegen den Vietnam-Krieg fand. Rockmusik und Hippie-Szene sind hier fest miteinander verbunden. Eine gute Darstellung der damaligen Verhältnisse findet sich im Musical Hair, das vom Widerstand junger Amerikaner gegen den Krieg im Umfeld der Hippie-Szene handelt.

Informationen über Klassische Musik(www.wikipedia.org->Klassik Musik):

Im engeren Sinn meint Klassische Musik die Musik der Zeitperiode der Klassik bzw. den Stilbegriff der Wiener Klassik.
In der Alltagssprache wird mit Klassischer Musik oft die Gesamtheit der abendländischen Kunstmusik bezeichnet, wobei die Bereiche der Alten Musik und Neuen Musik meist nicht im Bewusstsein des „durchschnittlichen Klassik-Hörers“ verankert sind, da dieser hauptsächlich Musik aus dem 18., 19. und frühe Musik des 20. Jahrhunderts kennt.
Die Kunstmusik außereuropäischer Kulturen wird auch oft als Klassische Musik bezeichnet.
Der Branchenjargon der Musikindustrie im deutschsprachigen Raum unterscheidet zwischen Klassischer Musik (E-Musik = „ernste Musik“) und Unterhaltungsmusik (U-Musik) - eine Unterteilung, die aufgrund vieler Grenzfälle und Ausnahmen umstritten ist.
Als klassisch im Sinne von mustergültig, beispielhaft, vollkommen wird oft auch die Musik anderer Epochen bezeichnet, beispielsweise beim klassischen Palestrinastil oder in der klassischen Moderne.


Im weiteren Verlauf der Veranstaltung haben wir unser gemeinsames Singen weiter „perfektioniert“ und neue Varianten ausprobiert. Wir saßen diesmal allerdings verbotenerweise nicht in Gruppe 2, sondern in Gruppe 1, hatten also auch andere Wörter zu singen und sogar einen anderen Dirigenten. Und manchmal wenn man nicht aufgepasst hat, hörte man sich dann doch wieder in die alte Gewohnheit zurück verfallen und BAUMSTAMM BETEN BIEGEN singen, anstatt BAUM BUCH BILD. Und so endete die Sitzung dann auch und anscheinend wird unsere Musik wirklich noch auf Band aufgenommen, was ja zwar anfangs bereits angekündigt wurde, aber glaub ich keiner so richtig ernst genommen hat…es bleibt weiter spannend!

Informationen über Rockmusik:
http://www.rockzirkus.de/
http://www.rockmusikstiftung.de/
http://www.rocklexikon.de/

Informationen über Klassik:
http://de.wikipedia.org/wiki/Klassische_Musik
http://www.klassik.com/
http://www.klassiknetz.de/
http://www.klassik-forum.de/

Mittwoch, 21. Dezember 2005

Sitzung vom 20.12.05

Wie bereits versprochen klärten wir zunächst einmal Grund, Ursache, Zweck und Wirkung an der These: “Ich habe Kopfschmerzen!“

WARUM nehme ich Kopfschmerztabletten? (Ursache)
WESHALB? Ich habe zu viel Punsch getrunken! (Grund)
WOFÜR? Um die Kopfschmerzen zu beseitigen! (Wirkung)
WOZU? Weil ich noch eine Vorlesung habe, an der ich teilnehmen möchte! (Zweck)

Danach sprachen wir über weitere Formen des Ichs wie zum Beispiel:
Ordnendes, prüfendes, gestaltendes und umsetzendes Ich.
Dann klärten wir den Unterschied zwischen AUFMERSAMKEIT und KONZENTRATION.
Aufmerksamkeit: die Ausrichtung des Bewusstseins nach AUßEN (Sinne ansprechend)
Konzentration: die Ausrichtung des Bewusstseins nach INNEN (Gedächtnis)
(siehe auch Links am Ende des Beitrags)

Das Singen fiel heute etwas anders aus als sonst, erstmal wegen der Gitarrenbegleitung und der anderen Struktur. Und zwar waren wir diesmal alle eine Gruppe statt der üblichen 4 und haben die B-Wörter der jeweils anderen Gruppen mitgesungen. So starteten wir alle mit BAUM, BUCH, BILD zu den Akkorden der Gitarre und einer der Musikstudenten sang AUFMERKSAMKEIT. Danach folgten unsere B-Wörter BAUMSTAMM, BETEN, BIEGEN und KONZENTRATION. Dann BAUERNHAUS, BESENSTIL, BAUSTELLE und MOTIVATION. Und zuletzt die Zungenbrecher BUCHHALTERIN, BELEGSCHAFTSRAUM, BADEMEISTER und ALGORITHMUS.
Algorithmus weil wir alle in unserem Handeln diesem unterliegen, da jede Handlung einen bestimmten Ablauf hat, dem man automatisch folgt, zum Beispiel beim Tee kochen.
Während des Singens machte ich eine lustige Entdeckung und zwar war es mir nicht möglich meine B-Wörter zu singen bzw. auszusprechen, wenn ich dem Musikstudenten (der ja ein anderes Wort sang) angeguckt habe. Als ob man auf einmal einen Knoten in der Zunge hätte…irgendwie lustig.
Scheine wurden in dieser Sitzung auch noch verteilt zum Beispiel dafür, dass ein kleiner Junge 16 Kommilitonen in einem Quadrat aufstellte und daran die Berechnung der Fläche eines Quadrats (A= axb) erklärt wurde.

Links zum Thema Konzentration:
http://de.wikipedia.org/wiki/Konzentration
http://www.zeitzuleben.de/inhalte/ge/konzentration/index.html
http://www.philognosie.net/index.php/tests/testsview/149/

Links zum Thema Aufmerksamkeit:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Aufmerksamkeit
http://www.brainsim.de/studium/attention/attention.html
http://www.psychologie.uni-heidelberg.de/ae/allg/lehre/wct/w/w9_aufmerksamkeit/index.htm
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/GEDAECHTNIS/Aufmerksamkeit.shtml
http://www.uni-bielefeld.de/Universitaet/Einrichtungen/Zentrale%20Institute/IWT/FWG/Wahrnehmung/aufmerksamkeit.html

Dienstag, 13. Dezember 2005

Sitzung vom 13.12.05 oder „Weshalb nehme ich Kopfschmerzen?“

Es war sehr erfrischend und lustig heute! Zuerst sprachen wir allerdings über die 4 Ichs:

Linke Hemisphäre Rationales Ich (A) Musterlogik
Kritisches Ich (B) Gewissen
Rechte Hemisphäre Emotionales Ich (C) Kommunikation
Experimentelles Ich (D) Ästhetik
Passend zu dem Thema eine Grafik:http://www.strategie-b.de/h-d-i/hdi-herrmann-dominanz-instrument-image/vier-ichs.gif
Die-vier-Ichs

A: welche, was, wie?
B: wie viel, warum, wozu? ?WER?
C: womit, wo, wann?
D: wobei, weshalb, wofür?

„Wenn es dem Gehirn nicht möglich ist seinen „Schrott“ tagsüber abzuladen, tut es dies nachts im Traum!“

Danach wollten wir eigentlich den Unterscheid zwischen Ursache und Grund klären, was sich als etwas schwierig erwies, da Herr Schmid zunächst lernen musste „Kopfschmerztabletten“ zu sagen. Um die Frage am Beispiel Kopfschmerzen zu ergründen sollten wir vier der W-Fragen benutzen:

Warum? (Ursache)
Weshalb? (Grund)
Wozu? (Zweck)
Wofür? (Wirkung)

Und wie die Fragen jetzt im Endeffekt darauf lauten sollten, kann ich nicht genau sagen, weil das ganze etwas unübersichtlich wurde durch das ständige verwechseln von Kopfschmerzen und Kopfschmerztabletten und dadurch wer hier wem die Fragen stellt 
Weshalb habe ich Kopfschmerzen?
Inoffizielle Antwort: „Weil ich gelernt habe Kopfschmerztabletten zu sagen.“ (Zitat W. Schmid)
Warum nehme ich Kopfschmerztabletten?

Der Rest wird denke ich nächstes mal geklärt da Herr Schmid zum wiederholten male fragte „Warum nehme ich Kopfschmerzen“ und darauf die Sitzung beendete…

Links zum Thema Gehirn:
http://www.museumonline.at/1997/schulen/bg10/deutsch/gehirn.htm

http://de.tickle.com/test/brain.html ->Gehirntest

http://lefthandcorner.wtal.de/artikel/infos/Schule-Hemisphaerizitaet-Lernen-05-2003.htm ->Linke Hemisphäre

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/GEHIRN/GehirnRechtsLinks.shtml ->Rechte Hemisphäre

http://www.ims.uni-stuttgart.de/phonetik/joerg/sgtutorial/
->Srache und Gehirn

http://de.wikipedia.org/wiki/Gehirn

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/GEHIRN/GehirnAufbau.shtml
->Aufbau des Gehirns:

Aufbau-des-Gehirns

Das Zentralnervensystem setzt sich aus Gehirn und Rückenmark (Medulla spinalis) zusammen. Die wichtigsten Regionen des Gehirns bestehen (von unten nach oben) aus dem

Hirnstamm mit verlängertem Mark (Medulla oblongata),
Brücke (Pons) und
Mittelhirn (Mesencephalon), dem
Kleinhirn (Cerebellum),
Zwischenhirn (Diencephalon),
Balken (Corpus Callosum),
dem limbischen System (Archikortex, Paleokortex) und schließlich
dem Großhirn (Cerebrum), das von
der Großhirnrinde (Neokortex) überdeckt wird.
Das Mittelhirn fungiert als Koordinationszentrum, welches Informationen aus verschiedenen Sinnesbereichen sowie dem Großhirn erhält. Außerdem kontrolliert es Hirnnervenreflexe (z.B. Blinzelreflex) und Bewegungen. Das Kleinhirn ist für die sensomotorische Koordination zuständig und hat wegen seiner vielen Lappen und Furchen ähnlich wie das Großhirn ein stark gewundenes Aussehen. Im Zwischenhirn liegen unter anderem der Thalamus und der Hypothalamus. Der Thalamus mit seiner großen Ansammlung von Kernen ist übergeordnete Sammel- und Umschaltstelle für die wichtigsten sensorischen Systeme. Von hier werden Erregungen aus den Sinnesorganen zum Großhirn geleitet. Der Hypothalamus besteht aus einer kleineren Gruppe von Kernregionen und steht mit vielen Gehirnregionen in Verbindung. Dabei gilt er als Zentrum für Stoffwechselfunktionen, Hormonregulation und Sexualfunktionen etc. Er ist zudem eng mit dem limbischen Systems verknüpft. Das limbische System steht mit weiteren Regionen wie dem Thalamus und dem Cortex in enger Verbindung. Seine wichtigsten Teile sind Hippocampus und Amygdala, durch dieses werden alle aus der Umwelt eintreffenden Informationen affektiv gefärbt und bewertet

Schließlich stellt das Großhirn bzw. die Großhirnrinde den phylogenetisch jüngsten aber auch den größten Teil dar und ist für die höheren psychischen Prozesse wie Wahrnehmung, Gedächtnis, Lernen, Denken und Sprache etc. unentbehrlich. Von seiner Lage her wölbt es sich über die anderen Gehirnabschnitte.. Die Großhirnrinde mit ca. 3mm Tiefe besteht aus vielen Falten bzw. Hirnwindungen (Gyri), wodurch die Fläche des Gehirns vergrößert wird. Sogenannte Sulci (Furchen) trennen die Hirnwindungen voneinander. So wird das Großhirn durch eine tiefe Längsfurche (Fissura longitudinalis) in zwei Hemisphären (linke - rechte) unterteilt, die alleine durch den Balken miteinander verbunden sind. Dieser macht eine effiziente Zusammenarbeit beider Hemisphären möglich. Bedeutsam dabei ist, daß er sich relativ spät entwickelt. Nur dadurch ist eine derartige Spezialisierung der linken und rechten Hälfte möglich, da eine gleichmäßige Entwicklung beider zu Leistungsminderung der ZNS führen würde. Beide Gehirnhälften lassen sich in vier Lappen unterteilen: Der Stirn- oder Frontallappen grenzt sich durch die Zentralfurche (sulcus centralis) vom dahinter liegenden Scheitel- bzw. Parietallappen ab. Von diesem wiederum zieht sich eine Seitenfurche (sulcus lateralis) herunter, an die der Schläfen- bzw. Temporallappen angrenzt. Diese wird auch Sylvische Furche genannt. Schließlich befindet sich am hinteren unteren Teil der Hinterhaupts- oder Okzipitallappen, der vom Parietal- und Temporallappen durch die sog. Scheitel-Hinterhauptsfurche (sulcus parieto-occipitalis) getrennt ist. Die Nervenzellen der Großhirnrinde lassen sich in größere Abschnitte (Rindenfelder) zusammenfassen, die jeweils ähnliche Aufgaben inne haben.

Wissenschaftler der Princeton University untersuchten die evolutionäre Entwicklung der Gehirne von Wirbeltieren, indem sie die Größenunterschiede von elf Gehirnarealen maßen und sie zueinander in Beziehung setzten. In Anlehnung an den aus der Genetik stammenden Begriff Genotyp prägten sie den Begriff des "Cerebrotyps", der die Größenverteilung der einzelnen Gehirnarreale zueinander beschreibt. Die Analyse zeigte, daß die Wirbeltiere ein breites Spektrum von Cerebrotypen aufweisen, mit den Menschen an dem einen Ende der Reihe und Insektenfressern wie Igeln am gegenüberliegenden. Mit Hilfe der Messungen entdeckten die Forscher, daß Tiere mit ähnlichen Größenverteilungen der einzelnen Gehirnregionen auch evolutionär nahe beieinander stehen. In verwandten Spezies variiert zwar manchmal die Gesamtgröße des Gehirns um 100 Prozent, aber die relative Größe der Areale bleibt im Allgemeinen konstant. Veränderungen der Cerebrotypen gehen offensichtlich mit der Entstehung neuer Arten einher. Die Arbeit bestätigte frühere Forschungsergebnisse, nach denen sich der Neocortex von allen Gehirnarrealen im Laufe der Evolution am stärksten entwickelt hatte. Während aber die Größenzunahme bei Insektenfressern nur 16 Prozent beträgt, liegt sie bei Menschen bei 80 Prozent. Dieser Gehirnbereich ist für soziale Interaktionen, Vernunft und andere kognitive Leistungen verantwortlich. Das legt die Vermutung nahe, daß die Entstehung der sozialen Intelligenz eine mächtige evolutionäre Kraft war und unterstützt die Hypothese, daß im Laufe der Evolution die Fähigkeit zur sozialen Intelligenz fürs Überleben immer wichtiger wurde.

Sitzung vom 06.12.05

Als erstes klärten wir die Frage von der letzten Sitzung, die sich jeder gestellt hatte: Wofür stehen die vier „b“s?

Betrachten
Beobachten
Begreifen
Beschreiben

So gesehen machte die Frage dann auf einmal Sinn. Und es ist auch logisch, dass man Dinge oder Sachen so aufnimmt, indem man sie erst betrachtet und beobachtet, sie dadurch begreift und sie danach beschreiben kann.
Als nächstes hörten wir einen Beitrag über das hochbegabte Kind namens Lena. Es ist auf jeden Fall interessant zu wissen, was bei so jemandem anders abläuft im Kopf als bei uns „Normalsterblichen“.
Bei dem folgenden Experiment ( 2 Leute laufen aufeinander zu und bleiben in einem ihnen angenehmen Abstand zu einander stehen) glaube ich war es unklug die beiden beginnen zulassen, die sich schon gut kannten und demnach sehr dicht voreinander stehen blieben, denn ich hatte das Gefühl, dass die anderen danach das erste Paar „abstandstechnisch“ nachgeahmt haben, denn sie sind alle in etwa dem gleichen Abstand wie das erste Paar zueinander stehen geblieben. Allerdings war zu beobachten, dass die Paare, die sich nicht kannten fast nie Augenkontakt hatten, wohingegen das Paar, dass sich kannte „freudestrahlend“ aufeinander zu gelaufen ist und sich dabei in die Augen geguckt hat.


Als nächstes folgte das Experiment „Overheadprojektor durch den Raum schieben“. Was anfangs beim Betrachten doch sehr merkwürdig erschien, machte je länger ich es beobachtete immer mehr Sinn für mich und ich stellte mir vor wo ich den OHP hinbewegen würde und man bekam schon fast Lust runter zu gehen und es selbst einmal auszuprobieren. Hätte ich nicht gedacht… Die W-Fragen für heute:

Warum?
Wozu?
Wie viel?

Hochbegabung bei Kindern:
http://www.dghk.de/hochbegabung.html ->Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind


Hochbegabte Kinder zeichnen sich durch sehr früh entwickelte, weit überdurchschnittliche Fähigkeiten und Interessen aus, durch die sie Gleichaltrigen oft beträchtlich voraus sind. Dies kann den logisch-mathematischen, den sprachlichen, den musikalischen, den bildnerisch-künsterischen, den sportlichen oder den sozialen Bereich - manchmal auch mehrere dieser Bereiche gleichzeitig - betreffen.

2 % bis 3 % aller Kinder sind weit überdurchschnittlich intellektuell befähigt und gelten somit als hochbegabt. Eine Normalverteilung der Intelligenz vorausgesetzt, entspricht dies einem Intelligenzquotienten von 130 oder mehr.

Hochbegabte Kinder können in der Schule und im sozialen Umgang Probleme entwickeln, wenn ihre intellektuellen Bedürfnisse lange Zeit nicht wahrgenommen oder akzeptiert wurden und die Kinder deshalb ihre Fähigkeiten nicht entfalten konnten.

Dürfen sie hingegen soviel fragen, lesen, lernen, experimentieren, wie es ihren Bedürfnissen entspricht, haben sie in aller Regel nicht mehr oder weniger Probleme als andere Kinder auch.

Hochbegabte Kinder fallen auf
Besonders begabte Kinder sind in manchem anders als ihre Altersgenossen. Das kann - muss aber nicht - zu Schwierigkeiten führen. Manchmal ist allerdings leider erst das Auftreten von Auffälligkeiten der Ausgangspunkt für das Erkennen einer Hochbegabung.

Im Kindergarten fällt das Kind auf,
weil es sich langweilt
weil es manche Spiele "doof" findet und deshalb stört, um wahrgenommen zu werden
weil es sich für Dinge interessiert, für die es andere für "zu jung" halten
weil es sich in die Gruppe nicht einbringen kann und damit häufig zum Außenseiter wird.


In der Schule fällt das Kind auf,
weil es sich ständig unterfordert fühlt
weil es als Streber oder Besserwisser gilt und unbeliebt ist
weil es sich als Clown der Klasse aufführt, damit die Mitschüler es akzeptieren und die Lehrer es wahrnehmen
weil es sich von Lehrern und Mitschülern nicht verstanden und nicht akzeptiert fühlt
weil es trotz bekannter Intelligenz "unerklärlich" schwache Leistungen zeigt.



In seiner Umgebung fällt das Kind auf,
weil es an den üblichen "altersgemäßen" Freizeitaktivitäten keinen Gefallen findet
weil es perfektionistisch und sich selbst und Anderen gegenüber sehr kritisch ist
weil es anstelle körperlicher die geistig-verbale Auseinandersetzung bevorzugt
weil es sehr sensibel für zwischenmenschliche Wechselwirkungen ist
weil es intellektuell zwar seinem Alter um Jahre voraus ist, gefühlsmäßig aber meist seinem Alter entsprechend reagiert
weil es sich von der Umwelt isoliert fühlt.


Eltern brauchen Unterstützung
Eltern hochbegabter Kinder werden oft nicht verstanden,
weil viele denken, die Eltern würden sich nur einbilden, ihr Kind sei besonders begabt
weil viele argwöhnen, dass die Eltern ihre Kinder "dressiert" haben
weil viele meinen, dass es Hochbegabte sowieso leichter haben und deshalb keiner besonderen Beachtung bedürfen
weil viele nicht wissen, dass der Umgang mit einem hochbegabten Kind für die anderen Familienmitglieder sehr anstrengend sein kann, u.a. wegen seiner grenzenlosen Wissbegierde, seines geringen Schlafbedürfnisses und oftmals auch wegen seiner mangelnden Kompromissbereitschaft.


ErzieherInnnen und LehrerInnen brauchen Informationen
In Kindergarten und Schule wird eine Hochbegabung häufig nicht erkannt oder nicht akzeptiert. Eine angemessene Förderung - im Rahmen der Möglichkeiten - unterbleibt in vielen Fällen
weil Hochbegabung häufig in der Aus- und Fortbildung nicht behandelt wird
weil Intelligenz zu schnell mit hervorragenden Schulnoten gleich gesetzt wird
weil LehrerInnen sich aufgrund der hohen Schüleranzahl überfordert fühlen
weil ErzieherInnen oder LehrerInnen sich in Einzelfällen auch durch das Elternurteil in ihrer beruflichen Kompetenz getroffen fühlen.



Begabung ist keine Krankheit oder Behinderung, sondern ein Geschenk für das Kind, für die Familie und für die ganze Gesellschaft. Hochbegabte Kinder sind keine "besseren" Kinder. Sie brauchen aber, um sich harmonisch und glücklich entwickeln zu können - genauso wie jedes andere Kind auch - eine Förderung, die ihren Bedürfnissen gerecht wird .

Links zu Hochbegabung:

http://www.logios.de/ ->Forum für Hochbegabung
http://www.hochbegabungs-links.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Hochbegabung
http://www.hbf-ev.de/ ->Hochbegabtenförderung
http://links.grundschulmaterial.de/Hochbegabung-50.htm

Donnerstag, 1. Dezember 2005

Welcome

Hello everybody und willkommen auf meiner Weblogseite. Mein Name ist Christine Mackrott, ich bin 21 Jahre jung, studiere im dritten Semster Englisch und Geographie und besuche derzeit die Veranstaltung "Intelligenz und Begabung" von Herrn Schmid. Dazu findet ihr hier Beiträge und Kommentare...viel Spass beim Lesen, ich freue mich immer über Rückmeldungen!

Meine Schwestern und ich im letzten Schwarzwaldurlaub

Auf dem Bild seht ihr meine Schwestern und mich bei unserem letzten Schwarzwaldurlaub...

Aufgabe vom 29.11.05:

„Finde 13 W-Fragewörter!“:
Was
Wer
Wo
Wann
Wie
Warum
Weshalb
Wie viel
Wen
Wieso


Welche? Was? Wie?

Tür- Haus- öffnen

Sitzung vom 29.11.05

Diesmal haben wir eine neue Übung gelernt, die wir möglichst täglich machen sollen, nämlich mit dem rechten Finger einen gleichmäßigen Takt schlagen und mit dem linken jeden zweiten Schlag zu „tippen“. Gestern in der Veranstaltung hatte ich damit selbst bei schnellem Tempo keine Schwierigkeiten, aber grad hab ich das ganze mal anders rum probiert und das viel mir doch wesentlich schwieriger! Aber da habe ich ja jetzt was zum Üben für die Gehirnhälften.
Um selbst herauszufinden wann ein Wort seine Bedeutung verliert, sprich das vom Gehirn zu dem Wort assoziierte Bild verschwindet, haben wir alle immer wieder das Wort „Radio“ wiederholt. Ich habe mir das Radio auf meinem Nachttisch vorgestellt und zu meiner Überraschung hat es doch ziemlich lange gedauert bis das Bild vor meinem inneren Auge nicht mehr klar war und es mir schwer viel „Radio“ zu sagen.
Unser Gesangsrepertoire haben wir auch um „Schopf-Be-Grü“ erweitert. Dies steht für Haarschopf, Bekannter, Grüßen und ist dem Gedächtnis eines Kommilitonen entsprungen als er die Frage: Welche? Was? Wie? beantwortet hat. Darauf haben wir einen Dreiklang gesungen!
Und abgeschlossen haben wir die Veranstaltung wieder mit wechselnd aufstehen und e und Baumstamm, beten, biegen singen. Obwohl wir das ja schon öfter gesungen haben, muss ich mich ziemlich darauf konzentrieren, besonders darauf ob ich noch den richtigen Ton singe…die Chorzeiten liegen halt schon etwas länger zurück.

Hier ein Link zur Erzeugung der Tonleiter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tonleiter

Erzeugung:
Betrachtet man diese Tonskala als Tonraum, in dem sich eine Musik vorwiegend bewegt, so beschreibt sie das Ton- oder auch Klangmaterial dieser Musik.

Im Allgemeinen besteht aber eine Skala aus reinen, auch sauberen, oder harmonischen Tönen, die sich ausschließlich auf ein Gemisch der eigenen Obertöne (Harmonischen) zurückführen lässt. Zum Klangraum kommen unter Umständen noch nichtharmonische Tongemische, Klänge, auch dissonante bis hin zum Geräusch hinzu.

Generell kann die Oktave in beliebig viele Intervalle oder Töne unterteilt werden. Kleinere Tonschritte als die Sekunde kommen beispielsweise nicht nur in zeitgenössischer Musik (Viertel- und Sechsteltonmusik), sondern auch in antiker, historischer oder außereuropäischer Musik vor. Ein Beispiel ist die Melismatik des Mittelalters oder der arabischen und indischen Musik. So geht eine gängige Theorie bei der indonesischen Pelogskala von ursprünglich 9 Tönen innerhalb der Oktave aus. Siehe auch die Ragas der indischen Musik mit 22 Tonschritten innerhalb der Oktave.

In Bezug auf die Skalen stellt die abendländische Musik jedoch eine besondere Entwicklungsstufe dar. Die Tonleitern basieren auf 5 oder 7 Tönen innerhalb der Oktave. Hier wird zwischen verschiedenen Typen von Tonleitern unterschieden, die eine gleiche Klangcharakteristik haben, wie etwa diatonische (Dur, Moll) Tonarten und Kirchentonarten. Sie sind definiert durch bestimmte Tonabstände (Intervalle) untereinander und ihren Bezug zu ihrem Grundton. So besteht etwa die Dur-Tonleiter aus Tönen im Abstand:

Ganzton - Ganzton - Halbton - Ganzton - Ganzton - Ganzton - Halbton

Kleine Variationen, die diese Definition noch zulässt, sind durch die entsprechende Stimmung bedingt.

Mit dieser Definition ist nur etwas über die Frequenzverhältnisse der Töne zueinander ausgedrückt. Man kann eine so definierte Tonleiter auf jedem beliebigen Ton beginnen. Durch Angabe eines konkreten Anfangstons (Grundtons) wird aus einer Tonleiter eine Tonart wie C-Dur, D-Dur, c-Moll etc. (bei Dur-Tonarten werden im Deutschen üblicherweise Großbuchstaben verwendet, bei Moll-Tonarten Kleinbuchstaben). Die Töne, die in der jeweiligen Tonleiter enthalten sind, heißen leitereigen für diese Tonart.


KlaviaturDie Tonart C-Dur enthält die Stammtöne der westlichen Musik. Diesen entsprechen die weißen Tasten auf einer Klaviatur:

c - d - e f - g - a - h c

(Die C-Dur-Tonleiter mit deutschen Tonbezeichnungen)

Die zwischen den Ganztonschritten liegenden Halbtöne (durch „-“ gekennzeichnet), denen auf einer Klaviatur die schwarzen Tasten zugeordnet sind, werden als „erhöhte“ oder „verminderte“ Stammtöne betrachtet. Im Deutschen werden sie (erhöht) cis, dis, fis, gis und ais genannt und (vermindert) des, es, ges, as und b (nicht hes). Siehe dazu aber unbedingt auch anderssprachige Tonbezeichnungen beziehungsweise Stammtöne.

In einigen Kulturen, aber auch historisch in der Musikgeschichte, werden Tonleitern verwendet, die nicht auf dem im westlichen Kulturkreis verbreiteten diatonischen Prinzip und dessen Stimmung aufbauen. Ein Beispiel dafür ist die indonesische Gamelanmusik. So besteht die Tonart Slendro aus fünf annähernd gleich großen Intervallen pro Oktave. Ein anderes ist die Pythagoreische Leiter (Stimmung) der Antiken Musik.

Mittwoch, 23. November 2005

Veranstaltung 1 und 2

In der ersten Sitzung vom 15.11.2005 musste jeder zuerst einmal sich die Fragen stellen: “Was ist Intelligenz?“ und „Was ist Begabung?“. Um dies zu beantworten hatten wir je 2 Minuten Zeit und danach wurden die Ergebnisse eingesammelt. Danach wurde das Audimax in 4 Gruppen unterteilt, die Aufgaben: die erste Gruppe überlegt sich 3 einsilbige Wörter beginnend mit “B“, die zweite Gruppe ebenfalls 3 Wörter beginnend mit „B“, aber zweisilbig, die dritte dreisilbige und die vierte viersilbige. Es ergab sich für
Gruppe 1: Baum, Buch, Bild
Gruppe 2: Baum-stamm, Be-ten, Bie-gen
Gruppe 3: Bau-ern-haus, Be-sen-stil, Bau-meis-ter
Gruppe 4: Be-leg-schats-raum, Ba-de-eis-ter,

Dann haben uns die 4 freundlichen Musikstudenten angeleitet diese Wörter in unseren Gruppen rhythmisch zu sprechen, anfangs nur auf „b“ und danach mit den 3 vollständigen Wörtern. Ich fühlte mich richtig an meine Chorzeiten erinnert und es hat auf jeden Fall Spaß gemacht.

In der Sitzung vom 22.11.05 haben wir auf unsere Vorarbeit der letzten Stunde aufgebaut und diese erweitert. Diesmal haben wir auch noch Vokale eingebaut, wie zum Beispiel A für Apperzeption, E für Emotional, I für Interaktion,…
Die 4 Gruppen halten ihren Buchstaben und die letzten beiden Reihen sagen immer wieder a, e, i, o. Beendet haben wir die Veranstaltung damit, dass jede Gruppe geteilt wurde und den Buchstaben und die b-Wörter abgewechselt hat. So hat der erste Teil meiner Gruppe erst stehender Weise e gesungen, um sich dann zu setzen und wir haben dann fließend mit den b-Wörtern weiter gemacht. Danach hat der erste Teil die b-Wörter übernommen und wir danach das e. Die anderen Gruppen hatten ebenfalls einen ständigen Wechsel und die letzten 2 Reihen haben parallel dazu immer a, e, i, o gemacht.

Link zum Thema Intelligenz und Begabung:
http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,AB1413BCBA9F656BE0340003BA17F124,,,,,,,,,,,,,,,.html

Zum Thema "Kanon singen", hier ein paar Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kanon_%28Musik%29

Geschichte
Der erste überlieferte Kanon "Sumer is icumen in" stammt aus dem England des 13. Jahrhunderts. Höhepunkte der Kunstfertigkeit erreichte der Kanon in der Vokalpolyphonie der Niederländer im 15. und 16. Jahrhundert sowie in der Barockmusik, insbesondere bei Johann Sebastian Bach (z. B. Das Musikalische Opfer). Dabei wurde der Kanon zu dieser Zeit als Sonderfall (gebundene Fuge bzw. fuga ligata im Gegensatz zur freien Fuge bzw. fuga libera) der Fuge angesehen . Wolfgang Amadeus Mozart schrieb sehr kunstvolle Kanons. Großer Beliebtheit erfreuen sich Kanons aller Arten heute in den Gesängen von Taizé.


Notation
Ein Kanon wird üblicherweise als einzelne Melodiezeile notiert; die Einsätze der nachfolgenden Stimmen werden an den betreffenden Stellen mit "1.", "2.", "3." usw. gekennzeichnet.


Arten
Grundsätzlich gibt es zwei Arten kanonischer Stimmführung: den nur einmal durchlaufenen, durchkomponierten einfachen Kanon und den in den einzelnen Stimmen immer wieder von vorne beginnenden Ringkanon.

Die vielen verschiedenen möglichen Macharten können je nach zugrundeliegendem Konstruktionsprinzip wie folgt klassifiziert werden:

Ein strenger Kanon liegt vor, wenn die Stimmen wirklich exakt und in gleichmäßigen Zeitabständen hintereinander herlaufen.
Setzen die Stimmen auf verschiedenen Tonstufen ein, spricht man von einem Stufenkanon. In vielen bekannten Beispielen dieser Technik setzen die Stimmen abwechselnd auf der 1. und der 5. Stufe ein – ein Merkmal, das in der Barockmusik für die Fuge kennzeichnend wurde.
Ein Stufenkanon lässt sich so anlegen, dass die Melodie moduliert und damit jeder weitere Durchlauf in einer anderen Tonart steht. In diesem Fall spricht man von einem Spiralkanon.
Ein Augmentationskanon liegt vor, wenn die Stimmen in verschiedenen Notenwerten einzusetzen haben, also beispielsweise die zweite Stimme in doppelten Notenwerten der ersten folgt, so dass für jeden Durchlauf der zweiten Stimme die erste Stimme zweimal durchläuft. Setzt die zweite Stimme hingegen in kleineren Notenwerten ein, spricht man von einem Diminutionskanon.
Ein Zirkelkanon wird in einem kreis- bzw. ringförmigen Notensystem notiert, um den endlosen Ablauf zu verdeutlichen. Dabei ist es möglich, dass die zweite Stimme in Gegenbewegung, also mit entgegengesetzter Leserichtung einzusetzen hat und/oder einen anderen Notenschlüssel vorgezeichnet bekommt.
Bei einem Spiegelkanon wird die Melodie von der einen Stimme wie notiert, von der anderen in umgekehrten Tonsprüngen gespielt, also aufwärts statt abwärts und umgekehrt.
Ein Krebskanon liegt vor, wenn eine Stimme die Melodie vorwärts, die andere Stimme sie rückwärts vorträgt. Bei der Notation ist es möglich, dass die Sänger oder Spieler einander gegenübersitzen und in den entgegengesetzten Ecken des selben Notenblattes zu beginnen haben.
Wird ein zweistimmiger Satz kanonisch geführt, so entsteht ein Doppelkanon. Von Mozart ist mindestens ein Mehrfachkanon überliefert, in dem drei vierstimmige Chöre hintereinander einsetzen.
Ferner ist es möglich, zu einem existierenden Kanon einen weiteren Kanon zu konstruieren, der dann sowohl alleine als auch mit dem ersten Kanon zusammen erklingen kann.
Bei einem Rätselkanon wird nur das musikalische Material in einer Zeile notiert, aber Kanonart und Einsatzstellen müssen von den Ausführenden selbst herausgefunden werden. Dabei ist es üblich, dass dem Rätselkanon ein ebenfalls rätselhafter textlicher Hinweis beigegeben ist.
Bei einem Proportionskanon folgen die Kanonstimmen dem Dux (zuerst erklingende Stimme in der Originalform) mit dem gleichen musikalischen Material in einer anderen zeitlichen Proportion (z.B. augmentiert, indem die zweite oder weitere Stimmen alle Notenwerte verdoppelt oder diminuiert, indem eine oder mehrere weitere Stimmen die Notenwerte halbiert; die Proportionen können auch komplizierter aufgeteilt werden). In der Regel enden einige Kanonstimmen (die augmentierten) auch, bevor das gesamte musikalische Material des Dux erklungen ist. Proportionskanons waren vor allem zur Zeit der Renaissance beliebt, so gibt es etwas Beispiele von Josquin Desprez und Johannes Ockeghem. Aber auch spätere Komponisten (so etwa J.S. Bach im "Musikalischen Opfer") schrieben Proportionskanons.


Berühmte Kanons
Der "Kanon" von Johann Pachelbel, ein durchkomponierter Kanon von drei Violinen über einem Generalbass-Ostinato

Dienstag, 22. November 2005

Aufgabe

Portal:
http://www.logios.de/diskussionsforen.htm

Fallgeschichte
http://www.lvh-bw.de/index.php?id=43

Linksammlung
http://www.strucken-online.de/links2.htm

Vortrag zu Intelligenz und Begabung
http://www.phf.uni-rostock.de/institut/ipp/lehrmaterialien/downloads/flensburg.html

User Status

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cmackrott - 2. Jun, 17:18
Veranstaltung 1 und 2
In der ersten Sitzung vom 15.11.2005 musste jeder zuerst...
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Sitzung vom 29.11.05
Diesmal haben wir eine neue Übung gelernt, die...
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